Der Berger de Brie "Briard"
Ein Herz mit Haaren drumherum
Herausgeber: Briard Club Deutschland e.V. (BCD) im VDH u. FCI
Redaktion: Marlies Werkmeister-Stephan, 53757 Sankt Augustin Satz u. Druck: Christa & Martin Walz, 76316 Malsch NACHDRUCK, AUCH AUSZUGWEISE, NUR MIT GENEHMIGUNG DES BRIARD CLUB DEUTSCHLAND E.V.
Standard des Briard in Stichworten
Der Briard ist ein rustikaler, gut proportionierter Hund mit lebhaftem und aufgewecktem Charakter. Er soll weder aggresiv noch ängstlich sein. Die Rüden sind 62 - 68 cm die Hündinnen 56 - 64 cm groß. Der Kopf ist stark und lang; die Augen sind waagerecht, gut geöffnet und von dunkler Farbe mit intelligentem und ruhigem Ausdruck. Sie werden von den Haaren leicht verschleiert. Die Zähne sollen perfekt zueinander passen; im Idealfall bilden sie ein sog. Scherengebiß. Die Ohren sind hoch angesetzt und nicht anliegend. Nach dem geltenden Tierschutzgesetz werden die Ohren in der BRD nicht kupiert. Der Hals ist muskulös und deutlich von der Schulter abgesetzt. Die Brust ist breit und tief und gut bis zu den Ellbogen herabgezogen; der Rücken ist gerade. Die Läufe sind gut bemuskelt, mit starkem Knochenbau und senkrecht gestellt. Die Rute wird nicht kupiert; sie ist gut behaart mit schön wehender Fahne und soll am Ende einen Haken bilden. Das Haar ist leicht gewellt, lang und trokken. Es soll dem Ziegenhaar ähnlich sein. Unerwünscht ist weiches und wolliges Haar. Alle einheitlichen Farben sind zugelassen, die dunkleren sind empfehlenswerter. Die fauve Farbe muß warm und einheitlich sein, weder zu hell noch ausgewaschen; Ohren, Schnauze und Rute sind meist dunkel abgesetzt. Die schwarze Farbe darf keinen rötlichen Schimmer aufweisen. Als besonderes Kennzeichen hat der Briard an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind. Jede doppelte Afterkralle muß aus zwei knochigen Teilen mit Kralle bestehen.
Auf Wunsch senden wir Ihnen gern den Original-Standard zu.
DER BRIARD- EIN RASSEPORTRAIT
Wer hin und wieder Rassehunde-Ausstellungen besucht, der kennt den Briard, obwohl er im Straßenbild noch relativ selten anzutreffen ist. Ein jeder Briard-Besitzer kennt die bewundernden Blicke der Passanten auf den Hund, den er an der Leine führt, und die immer wiederkehrende Feststellung und Frage: Sie haben einen wunderschönen Hund. Welche Rasse ist das? Bereits im 13. Jahrhundert wurden in einigen Handschriften Hunde erwähnt, die in vielen Details dem Briard, den wir heute kennen, ähneln. Konkret beschrieben wurde der Briard erstmals 1809 von Abt Rozier. Der Briard entstammt den Hof- und Bauernhunden, die im gesamten Flachland Frankreichs vorkamen, und deren Aufgabe es war, die Schafherden zusammenzuhalten und zu bewachen. Diese Hunde wurden nur nach ihrem Gebrauchswert gezüchtet.
1863 tauchte der Briard zum ersten Mal auf einer Hundeausstellung in Paris auf, 1897 wurde ein erster Standard erstellt. Anfang dieses Jahrhunderts (1909) gründeten einige Rasseliebhaber in Frankreich den Club des Amis du Briard und der Standard wurde überarbeitet.
In den beiden Weltkriegen wurde der Briard von der Armee als Meldehund eingesetzt. Ebenso hat er auch schon früher seine Fähigkeiten als Wach- und Polizeihund und bei der Ausbildung zum Rettungshund unter Beweis gestellt.
Die strapaziöse Arbeit des Schafehütens der ursprünglichen Aufgabe des Briards erforderte einen aufmerksamen, sehr wendigen und ausdauernden Hund. Diese Hütehundeigenschaften und sein Sinn für die selbständige Erledigung einer Aufgabe konnten bis heute erhalten werden.
So ist es nicht verwunderlich, dass der Briard, wie er sich uns heute vorstellt, immer beliebter wird. In den letzten Jahren hat er sich viele Freunde schaffen können und der derzeitige Bestand beläuft sich in Deutschland auf etwa 4000 Hunde. Frankreich ist das Ursprungsland des Briards und dort wird er in der Beliebtheit nur noch vom Deutschen Schäferhund übertroffen. Die Gesamtzahl der französischen Briards dürfte bei etwa 50.000 liegen. Eine handvoll Schäfer in Deutschland verwenden ihn auch heute wieder für die Arbeit an der Herde. In den meisten Fällen jedoch hat der Briard seinen Beruf gewechselt. Seine Anpassungsfähigkeit und seine Geduld mit Kindern favorisieren ihn heute zum Familien-und Begleithund in unserer hektischen Umwelt. Statt Schafen hütet er nun mit Begeisterung seine Familie. Gut zu beobachten ist dies bei gemeinsamen Spaziergängen: Tanzt eines seiner Schäfchen aus der Reihe, so wird er unruhig und versucht, es mit sanfter Gewalt wieder hinein zu stupsen.
Der Briard ist ein idealer und treuer Familienhund und darf auf keinen Fall im Zwinger gehalten werden. Der dauernde Kontakt mit seiner Familie ist für ihn das wichtigste. Er will Dabeisein. Deshalb wird er sich immer einen Platz aussuchen, an dem er mitten im Geschehen ist.
Er behandelt Kinder stets als Kinder und es ist immer wieder überraschend, wie sanft und vorsichtig dieses Temperamentsbündel mit ihnen umzugehen weiß. Dennoch läßt man und dies gilt für alle Rassen!Kleinkinder und Hunde niemals unbeaufsichtigt.
Fremden gegenüber verhält sich der Briard zurückhaltend, ist aber nicht unfreundlich; er will nur selbst den ersten Schritt tun.
Eine Besonderheit des Briards ist seine geschmeidige Gangart, in der Art einer Großkatze. Leichtfüßig gleitet oder schwebt er über den Boden und es scheint, als ob er diesen nur streife. Er besticht durch seine harmonische, elegante Erscheinung. Durch seine Größe, seinen wohlproportionierten Körperbau und nicht zuletzt durch sein langes, glänzendes Haarkleid erregt er Aufmerksamkeit. Hier besteht die Gefahr, dass er nur wegen seines attraktiven Aussehens von Menschen erworben wird, denen das notwendige Hundeverständnis fehlt. Es bleibt zu wünschen, dass dem Briard das Schicksal eines Modehundes erspart bleibt. Damit würde man ihm bitter unrecht tun. In diesem anmutigen Hund steckt nach wie vor ein wahrer Athlet, der nicht zum Schoßhund geboren ist. Temperament, Intelligenz und Energie des Briards verlangen nach einer Beschäftigung, bei der er Bestätigung findet. So haben viele Briard-Besitzer feststellen können, dass dieser gelehrige Arbeitshund auch im Hundesport ein guter Gefährte ist, sei es im Turnierhundesport, Agility, als Begleit-und Schutzhund oder als Rettungshund. Die Zahl der Briards, die erfolgreich Prüfungen ablegen steigt stetig an. Bei der Arbeit ist sein einziger Fehler man muß ihn ständig bremsen- auch sein Vorteil: Er macht begeistert mit, sei es beim Erfüllen einer Aufgabe oder auch beim Unsinn machen.
Damit sich der Welpe zu einem Selbstbewussten Hund entwickelt, braucht er Ihre Unterstützung. Es ist überaus wichtig, dass Sie den kleinen Welpen überall mit hin nehmen, damit er alle gefährlichen Dinge dieser Welt, die er mit großen Kulleraugen betrachtet, kennenlernt. Auch muß er durch liebevolle, konsequente Führung lernen, sich in die Familie einzugliedern. Ein schlecht erzogener Briard macht keinen Spaß und falsch verstandene Hundeliebe nützt weder Ihnen noch Ihrem Hund. Beginnen Sie mit der Erziehung, sobald Sie den Welpen beim Züchter abgeholt haben und er sich bei Ihnen eingelebt hat. Erlauben Sie dem kleinen Teddybären NICHTS was Sie beim erwachsenen Hund nicht dulden würden!
Der Briard wird in drei Farbschlägen gezüchtet: fauve (hirschfarben), noir (schwarz) und gris (grau). Die schwierigste Farbe für den Züchter ist das Fauve, das von leuchtender, warmer Farbe sein muß. Ein leichtes charbonné (=wie mit Kohlepulver überstäubt, d.h. die Haarspitzen sind schwarz gefärbt) darf sein. Insgesamt muß die Farbe jedoch einheitlich wirken; die Maske und Rute dürfen ohne weiteres dunkler sein. Erschrecken Sie nicht, wenn Ihr fauver Briard im Laufe des ersten Jahres seine Farbe ändert und immer heller wird. Etwa bis zum 3.Lebensjahr dunkelt er wieder nach und sollte dann seine endgültige Farbe erreicht haben.
Bei den schwarzen Briards kann das Fell nach ein oder zwei Jahren vereinzelte graue Haare aufweisen. Dies ist mehr oder weniger stark ausgeprägt. Man spricht hierbei von dem Noir-ardoisé (schiefergrau), dem eigentlichen Briard-Schwarz. Immer überwiegt jedoch das Schwarz. Rot schimmerndes Schwarz hingegen ist unerwünscht. Völlig pechschwarze Briards sind eine Ausnahmeerscheinung und werden bei Ausstellungen nicht vorgezogen.
Graue Briards sind nur selten anzutreffen. Sie kommen in zwei Varianten vor. Die einen werden schwarz geboren und verfärben sich im Laufe der ersten zwei Lebensjahre zu grau, die anderen werden bereits grau geboren; meist haben diese hellere Augen.
Ein wichtiger Faktor für die Zukunft unserer Rasse ist die Beschaffenheit des Felles. Zu weiches Fell beansprucht sehr zum Leidwesen des jeweiligen Besitzers zuviel Zeit für die Pflege, und das könnte viele Liebhaber der Rasse abstoßen. Deshalb wird bei der Zucht besonders viel Wert auf eine gute Fellqualität gelegt. Bei der letzten Überarbeitung des französischen Standards (1985) wurde ein zu weiches Fell oder zu wolliges Fell als disqualifizierendes Merkmal aufgenommen. Verlangt wird ein dichtes, trockenes und leicht gewelltes Fell- vergleichbar dem des Ziegenhaares- mit einer leichten Unterwolle, das zwischen den Fingern knirschen soll. Dank dieser Fellqualität ist der Briard im Vergleich zu anderen langhaarigen Rassen ausgesprochen pflegeleicht. Einmal pro Woche wird er gründlich durchgekämmt - das genügt! Je nach Dichte des Fells müssen ggf. ab und zu die Haare vor den Augen mit einer Effilierschere etwas ausgedünnt werden. Außerdem müssen die an den Hinterläufen doppelt vorhandenen Afterkrallen von Ihnen regelmäßig gekürzt werden. Ansonsten bedarf der Briard keiner besonderen Pflege. Baden sollten Sie ihn nicht oder nur in Ausnahmefällen, auf keinen Fall aber vor einer Ausstellung. Das Fell wird sonst weich und es dauert seine Zeit, bis es wieder die richtige Härte zeigt. In einem See kann der Briard baden, so oft er will, das tut ihm und dem Fell gut. Neben vielen Freuden, die Sie sicher mit Ihrem Briard haben, bringt ein Hund auch ein gehöriges Maß an Arbeit, an Kosten und auch persönlichen Einschränkungen mit siCH. Der Briard ist kein Hund für bequeme Leute. Haben Sie genug Zeit und Lust für die täglichen Spaziergänge und Spielstunden? Unabhängig davon, ob die Sonne scheint, es regnet, stürmt oder schneit? Auch in drei oder fünf Jahren? Ein Garten allein reicht als Auslauf nicht! Können oder wollen Sie Ihren Hund in den Urlaub mitnehmen? Wenn nein, wer betreut ihn? Sind alle Familienmitglieder mit dem neuen Hausgenossen einverstanden, insbesondere die Dame des Hauses, die erfahrungsgemäß die meiste Mehrarbeit erbringt? Er ist kein Hund für Putzfanatiker! Haben Sie auch die Kostenfrage durchdacht? Futter und Impfungen, Haftpflichtversicherung und Steuer - das alles kostet Geld! Eine richtige, artgerechte Ernährung ist unbedingt erforderlich, insbesondere in der Wachstumsphase.
Wenn Sie alle Fragen positiv beantworten können, dann wählen Sie mit Bedacht Ihren Welpen. Welche Farbe Ihr Briard haben soll, ist wohl reine Geschmacksache. Eine andere zu klärende Frage ist Rüde oder Hündin? Dies muß von Fall zu Fall gelöst werden. Der Rüde ist natürlich kräftiger und wirkt imposanter. Bei aller Liebe braucht er eine feste Hand. Er muß wissen, wer der Herr im Hause ist und dass ER es nicht ist. Die Hündin ist oftmals leichter zu erziehen. Doch bei ihr befürchten viele (unnötigerweise) Probleme mit der Läufigkeit.
Viel wichtiger ist jedoch: Wo kaufen Sie Ihren Briard? Oberster Grundsatz ist: Kaufen Sie NIEMALS beim Händler! Gehen Sie auf jeden Fall zum Züchter!
Sprechen Sie mit ihm und schauen Sie sich an, wie er seine Welpen aufzieht.
Vor allem aber überzeugen Sie sich davon, dass der Züchter einem vom VDH und der FCI anerkannten Zuchtverein angehört. Den NUR diese Ahnentafeln haben national und international Gültigkeit auf allen Schauen und Prüfungen! Bei der Abgabe mit 8 Wochen ist der Welpe tätowiert, entwurmt und geimpft. Neben dem Impfpass und dem Wurfabnahmebericht des Zuchtwartes wird Ihnen der Züchter die Ahnentafel und einen Futterplan aushändigen. Die Züchter und Züchterinnen unter uns sind Hobbyzüchter und Idealisten. Hier haben Sie die Garantie, einen Welpen aus einwandfreier Aufzucht und mit gültigen Papieren zu bekommen. Auch NACH dem Kauf können Sie jederzeit Ratschläge über die Aufzucht einholen
Bitte lohnen Sie die eingebrachten Bemühungen unserer Züchter, indem Sie sie fortsetzen.
Immer die Nase vorne! Unser Verein!
Der BCD ist seit seiner Gründung im Jahre 1988 und seiner Aufnahme in den Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) und der Fédération Cynologique Internationale (FCI) 1989 in einer stetigen Aufwärtsentwicklung begriffen und betreut zur Zeit die Interessen von rund 1000 Mitgliedern. Diese stammen vorwiegend aus Deutschland. Mit unseren Mitgliedern aus Italien, Finnland, Frankreich, Dänemark, Belgien, Niederlande, Luxemburg, USA Tschechien, Slowakei und der Schweiz, Österreich und Ungarn erhält der BCD eine gewisse Internationalität.
Die Gründungsmitglieder sind überwiegend auch in der internationalen Briardszene angesehene kompetente Züchter mit erfolgreichen Zwingernamen. Die meisten von ihnen waren bereits weit vor Gründung des BCD als Züchter in einem anderen die Rasse Briard betreuenden Verein tätig. Die dort gemachten, einschneidenden Erfahrungen in der Vereinsarbeit beeinflußten maßgeblich die Satzungsstruktur des BCD, die in der deutschen Hundevereinslandschaft wegweisend ist. Der BCD wollte mehr Demokratie wagen und deshalb sieht die Satzung des BCD eine Briefwahl vor, so dass alle Mitglieder ein Komitee von 11 Personen wählen können. Dieses Komitee ist für die Vereinsarbeit zuständig und wählt aus seiner Mitte den Vorstand des BCD.
Der Leitgedanke des BCD ist die Betreuung der Hirtenhundrasse Berger de Brie und die Förderung der Zucht unter strikter Einhaltung der Rassestandards und des Tierschutzgedankens. Weil Welpenhandel tier -und menschenfeindlich ist, bekämpfen wir die Dissidenz mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Helfen Sie alle mit, hundesuchende Bekannte und Nachbarn über den Unterschied zwischen Hersteller und Züchter aufzuklären. Die Zuchthunde des BCD haben strenge Auslesekriterien in Schönheit und Wesen erfüllt und die Nachzucht beweist vielfach, dass Zucht mehr ist als das Vabanquespiel, das die Dissidenz Menschen und Hunden zumutet.
Die stetige Verbesserung der Rasse Briard im Standard und im Wesen, die Pflege gesellschaftlicher und freundschaftlicher Beziehungen stehen gleichwertig nebeneinander und haben ein gutes Vereinsklima und eine hohe Qualität in allen drei Farbschlägen des Briard geschaffen, so dass BCD-Nachzucht sich einer regen Nachfrage aus dem Ausland erfreut und viele internationale Titel an BCD-Briards verliehen wurden.
Zur Information und Kontaktpflege erhalten alle Mitglieder vierteljährlich das Vereinsorgan BRIARD-REVUE und monatlich Unser Rassehund das Presseorgan des VDH, in dem alle Rassehundezuchtvereine vertreten sind. Selbstverständlich können und sollen wir alle bei der Gestaltung dieser Medien breit gefächert mitwirken. Seit einigen Jahren repräsentiert sich der BCD auch im Internet. Schon nachgeschaut:? http://www.briardclub.de/
Im Laufe des Kalenderjahres finden in einem jährlich ähnlichen Rhythmus die wichtigen Veranstaltungen des BCD statt, wie zum Beispiel 2 3 Zuchtzulassungen, 2 3 CAC-Schauen, Junghundbeurteilungen und alle zwei Jahre die Selektion, die für Aussagen über Richtungen in der Zucht und Zuchtempfehlungen besonders wichtig ist. Melden Sie Ihren Briard auch einmal zu einer Ausstellung, die der VDH oder der BCD ausrichtet. Sie werden sehen, es macht Spaß!
Dazu werden Züchtertagungen und eine Vielzahl von Arbeitstagen, Hundespaziergängen und Vergnügungswochenenden für Herrchen, Frauchen und Hund über die ganze Bundesrepublik verteilt angeboten. Mittlerweile haben sich 6 ständige und mehrere unregelmäßig zusammenkommende Arbeitsgruppen etabliert. Die Zahl der Briards mit Arbeitsprüfungen nimmt ständig zu und somit unterstreicht der BCD durch die Ausbildungsfreude seiner Mitglieder und ihrer Briards eindrucksvoll den Charakter der Gebrauchshunderasse Berger de Brie. Viele begabte und engagierte HundeführerInnen und HundeausbilderInnen stehen den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. Stolz ist der BCD auf seine Mitglieder, weil sie engagiert bei der Sache sind und über die ganze Bundesrepublik verteilt immer mehr Aktionen auf die Beine stellen und nie nie sagen, wenn es darum geht eine Veranstaltung verantwortlich zu organisieren und zu helfen.
Höhepunkt des Jahres ist die alljährliche Clubschau mit internationalen Richtern und internationalen Ausstellern aus ganz Europa. Zu diesem Anlass stellen sich regelmäßig über 150 Briards der Konkurrenz. Juniorhandling für die Kinder und ein großer Galaabend lassen die Clubschau immer wieder zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden.
Einen besonderen Hinweis verdient noch die Pionierarbeit, die der BCD in Zusammenarbeit mit einigen besonders verdienstvollen Mitgliedern in der Verhaltenstestung und Wesensbeurteilung geleistet hat und die als vorbildlich bezeichnet werden muß. Heute verfügt der BCD über eine kompetente Gruppe von Verhaltensbeurteilern, deren Urteil maßgeblich in die Zuchtzulassung eines Briards einbezogen wird.
Eine besonders um den Tierschutz bemühte Gruppe von Briardbesitzern im BCD gründete 1997 die Plattform Briard in Not. Sie bemüht sich, die Lebensverhältnisse untierisch lebender Briards tiergerechten und nach menschlicher Erkenntnis hundegerechten Zuständen nahe zu bringen.
Noch Fragen.......warum wir alle im BCD sind? Kontaktieren Sie eine der auf der letzten Seite aufgeführten Adresse, keine Frage wird unbeantwortet bleiben, das ist versprochen.
Ihre Ansprechpartner im Briard Club Deutschland
Zentrale Welpenvermittlungsstelle:
Vera Sandmann, Georg-Bleibtreu-Str. 20, 46509 Xanten, Tel.: 0 28 01 - 69
66, Fax: 0 28 01 - 98 22 20
Zuchtverantwortliche:
Marlies Werkmeister, Annastr. 4, 53757 Sankt Augustin, Tel.: 0 22 41 - 84 65 71
Claudia Bächler, Hebelstr. 12, 76359 Manzell-Schielberg, Tel.: 0
72 48 - 93 43 68
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